Die Bundesregierung plant in naher Zukunft nicht, die Corona-Hilfen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen zu ersetzen.

Die Petitionsstarterin argumentierte, dass viele der finanziellen Zuschüsse, die während der Pandemie genehmigt wurden, oftmals nicht dort ankommen würden, wo sie am meisten gebraucht werden. Die fortschreitende Corona-Krise beeinflusse deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger als in den Überbrückungshilfen erfasst werden. Weder seien die Hilfsmaßnahmen zielgenau ausgerichtet noch wäre die Beantragung dieser einfach umzusetzen.

Der Wirtschaftswissenschaftler Bernhard Neumärker bestätigte zusätzlich, dass ein bedingungsloses Netto-Grundeinkommen sowohl sofort umsetzbar wäre als auch finanziell mit gegeben Mitteln realisierbar wäre. Dabei würde jede*r monatlich 550€ erhalten, Kinder dem Alter entsprechend etwas weniger. Die jetzigen Corona-Hilfen müssten nur umstrukturiert werden, damit alle finanziell abgesichert sind. Außerdem geht er davon aus, dass ein solches System zu mehr Vertrauen zueinander innerhalb der Bevölkerung führen würde, da Personen, die auf ein solches Grundeinkommen nicht angewiesen sind, die Möglichkeit bekämen es stattdessen zu spenden.

In Regierungskreisen geht man jedoch davon aus, dass ein solches bedingungsloses Einkommen zu einem Rückgang der Erwerbstätigkeit führe, da unzufriedene Bürgerinnen ihrem Job nicht mehr nachgehen müssten, um eine finanzielle Grundlage zu erhalten.